Der Fang deines Lebens

Er hörte auf zu reden und die Arbeit war getan. Nur für Simon fing es gerade erst richtig an: Fahr raus auf den See und werft eure Netze aus, klang es Simon noch in den Ohren. Jetzt? Am Morgen? Simon erinnerte sich nur schämenhaft an die vergangene Nacht, denn die Müdigkeit forderte bereits ihren Tribut. Doch eins wusste er genau: Gefangen hatte er nichts, mit leeren Händen stand er da.
Benommen öffnete Simon die Knoten der schweren Seile, stieß das Boot ab und fuhr hinaus ins Tiefe. Als Simon ein zweites Mal an diesem Tag seine Netze auf das Wasser warf, konnte er seinen Augen nicht trauen. Schäumendes Wasser peitschte gegen die Wand seines Bootes. Das Knacken zerreißender Seile kündigte an, was er nicht zu träumen gewagt hätte: Den Fang seines Lebens.

a) Simon griff in die Tasche und zog zielsicher sein Handy heraus. Diese Bewegung hatte er tausende Male geübt, sodass seine Hände auch bei größter Anstrengung nie das Ziel verfehlten. Sie versammelten sich vor den gefüllten Netzen und schossen ein Foto, das sie nie vergessen würden.

b) Simon war überwältigt. Unaussprechliche Gefühle wuchsen in ihm zu einem Berg, den er nicht mehr überblicken konnte. Er fiel auf die Knie und rief: „Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch!“ Der andere kam zu Simon, half ihm auf und sagte: Hab keine Angst. Das hier war erst der Anfang.

Was passierte wirklich an diesem besonderen Morgen? Und welche Bedeutung hatte das, was Simon bei seiner Arbeit da erlebt hatte?

Du bist herzlich eingeladen.

18. Oktober | 17 Uhr | Walderseestr. 10, 30177 Hannover

Fang dienes Lebens_FB

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